Wettstein, M., & Nowossadeck, S. | Neue Veröffentlichung |

Wettstein, M., & Nowossadeck, S. (2021): Altersdiskriminierung in der Pandemie ist nicht die Regel – Jede zwanzigste Person in der zweiten Lebenshälfte berichtet erfahrene Benachteiligung wegen ihres Alters. DZA Aktuell 6/2021.

Im Juni und Juli 2020 wurde im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) eine Kurzbefragung zu den Auswirkungen der Corona-Krise durchgeführt. Im Mittelpunkt der Befragung standen Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen, die durch die Pandemie bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte aufgetreten sind. Unter anderem gaben die Befragten Auskunft darüber, ob sie wegen ihres Alters benachteiligt oder schlechter gestellt wurden. Zudem ist von Bedeutung, in welchen Lebensbereichen sie diese Benachteiligung erlebt haben. Gefragt wurde deshalb nach erfahrener Altersdiskriminierung in der medizinischen Versorgung sowie im Alltag (z.B. beim Einkaufen).

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Ältere Menschen wurden im Zuge der Pandemie teilweise sehr pauschal und einseitig als hochverletzliche „Risikogruppe“ dargestellt. Sie könnten aufgrund ihrer Gefährdung bevormundet worden sein und für einige gar als die Schuldigen für Schutzmaßnahmen wie den Lockdown und Kontaktbeschränkungen gelten. Haben viele Ältere in der Pandemie Altersdiskriminierung erfahren? Die Ergebnisse einer im Sommer 2020 durchgeführten Befragung des Deutschen Alterssurveys zeigen, dass erlebte Altersdiskriminierung keineswegs die Regel ist.

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Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung haben den Alltag der meisten Menschen stark verändert. Sie sollen nur in Ausnahmefällen die eigene Wohnung verlassen. Soziale Kontakte zu pflegen und an Veranstaltungen teilzunehmen, ist kaum noch oder nur digital möglich. Verändert sich deshalb das Nutzungsverhalten rund um das Internet? Doch zuallererst ist ein Internetzugang erst einmal notwendig.

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Kortmann, L., Hagen, C., Endter, C., Riesch, J., & Tesch-Römer, C. | Neue Veröffentlichung |

Kortmann, L., Hagen, C., Endter, C., Riesch, J., & Tesch-Römer, C. (2021): Internetnutzung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie: Soziale Ungleichheiten bleiben bestehen. DZA Aktuell 5/2021.

Der Zugang zum und die Nutzung des Internets bieten insbesondere in der Pandemie zusätzliche Handlungsmöglichkeiten, die Herausforderungen im Alltag zu bewältigen. In diesem Beitrag geht es darum zu klären, ob sich der Anteil von in der zweiten Lebenshälfte befindlichen Menschen, die über einen Zugang zum Internet verfügen, seit 2017 erhöht hat und ob auch die Nutzung des Internets seit Beginn der Pandemie gestiegen ist. Dabei wird gefragt, ob soziale Ungleichheiten auch weiterhin den Zugang und die Nutzung des Internets strukturieren.

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Seit März 2020 haben die Ausbreitung der Corona-Pandemie sowie die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus das Leben vieler Menschen deutlich eingeschränkt. Davon betroffen sind auch die Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, zum Beispiel weil Fitnessstudios geschlossen wurden oder weil die Verbindung von Job und Kinderbetreuung keine Zeit für weitere Aktivitäten lässt.

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Seit März 2020 haben die Ausbreitung der Corona-Pandemie sowie die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus das Leben vieler Menschen deutlich eingeschränkt. Davon betroffen sind auch die Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, zum Beispiel weil Fitnessstudios geschlossen wurden oder weil die Verbindung von Job und Kinderbetreuung keine Zeit für weitere Aktivitäten lässt.

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In der Corona-Krise hat sich die finanzielle Situation vieler Menschen verändert. Eine Studie auf Basis des Deutschen Alterssurveys (DEAS) beschreibt die Einkommenssituation und ihre Auswirkung auf den Lebensstandard von Personen ab 46 Jahren nach der ersten Welle der Corona-Pandemie.

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In der Corona-Krise haben mehr Menschen ab 46 Jahre andere informell unterstützt oder gepflegt als im Jahr 2017. Sie zeigen allerdings auch mehr depressive Symptome als Menschen, die niemanden pflegen oder unterstützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) im Zeitraum von Juni bis Juli 2020.

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Die Heimarbeit von Erwerbstätigen im mittleren und höheren Erwerbsalter hat während der Corona-Krise stark zugenommen. Neue Daten aus dem Deutschen Alterssurvey zeigen: Erwerbstätige ab 46 Jahren haben in den ersten Monaten der Corona-Krise ihre Arbeitsstunden im Homeoffice verdoppelt. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Erwerbstätige ab 55 Jahren waren seltener von der Arbeitsverlagerung ins Homeoffice betroffen als 46- bis 54-Jährige.

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Pressemitteilung |

Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter fühlen sich mehrheitlich von der Corona-Pandemie wenig bedroht. Das Alter spielt dabei kaum eine Rolle. Dies zeigt eine Befragung im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS), die im Juni und Juli 2020 durchgeführt wurde.

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Endter, C., Hagen, C., Berner, F. | Neue Veröffentlichung |

Endter, C., Hagen, C., & Berner, F. (2020): Ältere Menschen und ihre Nutzung des Internets. Folgerungen für die Corona-Krise. DZA-Fact Sheet. Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin

Digitale Technologien spielen eine wichtige Rolle für alternative Wege der Kommunikation während der Pandemie. Das Fact-Sheet gibt einen Überblick über Befunde zum Thema Digitalisierung und Nutzung des Internets durch ältere Menschen.

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Huxhold, O., Engstler, H., & Klaus, D. | Neue Veröffentlichung |

Huxhold, O., Engstler, H., & Klaus, D. (2020): Risiken der Kontaktsperre für soziale Kontakte, soziale Unterstützung und ehrenamtliches Engagement von und für ältere Menschen. DZA-Fact Sheet. Deutsches Zentrum für Altersfragen

Das Fact-Sheet von Oliver Huxhold, Heribert Engstler & Daniela Klaus legt die besondere soziale Situation älterer Menschen während der Pandemie dar. Dazu beschäftigen sich die Autor/innen mit der Haushaltssituation, den sozialen Aktivitäten, den Unterstützungsleistungen und dem ehrenamtlichen Engagement von Menschen im Alter von 65 Jahren und älter.

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Wettstein, M., Nowossadeck, S., Spuling, S.M. & Cengia, A. | Neue Veröffentlichung |

Wettstein, M., Nowossadeck, S., Spuling, S.M. & Cengia, A. (2020): Körperliche Aktivität älterer Menschen in der Corona-Krise. DZA-Fact Sheet

Markus Wettstein, Sonja Nowossadeck, Svenja M. Spuling und Anja Cengia diskutierrn die Frage, welche Maßnahmen während der Corona-Pandemie hilfreich sein können, um körperlich aktiv zu sein, und gibt entsprechende Empfehlungen.

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Spuling, S. M., Wettstein, M., & Tesch-Römer, C. | Neue Veröffentlichung |

Spuling, S. M., Wettstein, M., & Tesch-Römer, C. (2020): Altersdiskriminierung und Altersbilder in der Corona-Krise. DZA-Fact Sheet. Deutsches Zentrum für Altersfragen

Die weit verbreitete Pauschalisierung Älterer als schwach könnte während der Pandemie zu Diskriminierungen allein aufgrund des Alters führen. Svenja M. Spuling, Markus Wettstein und Clemens Tesch-Römer problematisieren den Zusammenhang.

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Tesch-Römer, C., Vogel, C., Wettstein, M., & Spuling, S. M. | Neue Veröffentlichung |

Tesch-Römer, C., Vogel, C., Wettstein, M., & Spuling, S. M. (2020): Alte Menschen sind unterschiedlich, auch in der Corona-Krise. DZA-Fact Sheet. Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin

Das Alter ist bunt: Die Lebensphase Alter umfasst eine große Zeitspanne. Menschen im Alter von 60 Jahren unterscheiden sich – im Mittel – von Menschen im Alter von 70, 80 oder 90 Jahren. Aber auch Menschen im gleichen Alter unterscheiden sich untereinander deutlich. In diesem Fact Sheet wird dargestellt, welche Bedeutung soziale Ungleichheit sowie Alter im Bereich der Gesundheit haben. Auf der Grundlage der Befunde werden Empfehlungen für den Umgang mit sozialer Ungleichheit im Kontext der Corona-Pandemie gegeben.

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Interview |

Die Corona-Pandemie stellt insbesondere für ältere Menschen eine Herausforderung dar. Darüber sprach Stefanie Hartmann (DZA) mit Clemens Tesch-Römer, dem Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen.

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