Das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) ist ein Bundesforschungsinstitut, das in seinen Studien gesellschaftliche Teilhabe im Lebenslauf thematisiert und dabei insbesondere die zweite Lebenshälfte in den Blick nimmt. Die gewonnenen Erkenntnisse sind die Grundlage für Sozialberichterstattung und Politikberatung.

Die Forschung  am DZA macht Beiträge zu folgenden Themen:

Die Corona-Pandemie und ältere Menschen

Soziale Beziehungen: Familie, Freundinnen und Freunde, Einsamkeit

Hilfe, Unterstützung, familiäre Pflege

Wohnen und Nachbarschaft

Freiwilliges Engagement, Ehrenamt

Arbeit und Ruhestand, Übergänge, Alterssicherung

Einkommen, Vermögen, Altersarmut, Erbschaften

Altersbilder, Altersdiskriminierung

Gesundheit, Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit

Ältere Migrantinnen und Migranten

Daten werden im Deutschen Alterssurvey (DEAS) und im Deutschen Freiwilligensurvey (FWS) erhoben und durch das Forschungsdatenzentrum des DZA für Nutzerinnen und Nutzer bereitgestellt.

Das DZA berät Politik und Gesellschaft: Die am DZA ansässige Geschäftsstelle Altersberichte  unterstützt die Kommission der Bundesregierung in ihrer Arbeit. Die Geschäftsstelle Nationale Demenzstrategie unterstützt die Bundesregierung, Verbände und Kommunen bei der Ausgestaltung der Nationalen Demenzstrategie.

Die Bibliothek verfügt über eine umfangreiche Sammlung wissenschaftlicher und anwendungsorientierter Literatur zum Thema „Alter und Altern“. Die Sammlung ist thematisch auf die Lebenslagen alter und alternder Menschen ausgerichtet.

Das DZA wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das Institut gehört zur Arbeitsgemeinschaft der Ressortforschungseinrichtungen und ist Mitglied im Verbund außeruniversitärer Forschungseinrichtungen Berlin Research 50 (BR50)

 

Geschichte des DZA

Seit seiner Gründung 1974 setzt sich das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) mit Fragen zum Alter und Altern auseinander. Zunächst arbeitete das Institut als wissenschaftliches Dokumentations- und Informationszentrum. Die Hauptaufgabe bestand im Sammeln und Aufbereiten von Daten und Wissen über die Lebenslagen älterer Menschen. Seit etwa 20 Jahren wird am DZA sozial- und verhaltenswissenschaftliche Alternsforschung betrieben. Das DZA entwickelte sich zu einem international anerkannten Forschungs- und Politikberatungsinstitut, das neben dem Deutschen Alterssurvey und dem Deutschen Freiwilligensurvey Drittmittelprojekte durchführt sowie Beratungsleistungen für das fördernde Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erbringt.

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