Henning, G., Johansson, B., Lindwall, M., & Huxhold, O. | Neue Veröffentlichung |

Henning, G., Johansson, BM., Lindwall, M., & Huxhold, O. (2022): Retirement Adjustment in Germany From 1996 to 2014. Work, Aging and Retirement, Vol. 8, No. 3, pp. 304–321

Der Übergang in den Ruhestand ist ein bedeutsames Ereignis für Menschen in der zweiten Lebenshälfte, das auch Anpassungen an neue Lebensbedingungen erfordert und von vielen Faktoren und Ressourcen beeinflusst wird. Verfügbare Ressourcen sind zu unterschiedlichen historischen Zeitperioden unterschiedlich, Georg Henning und Oliver Huxhold vom Deutschen Zentrum für Altersfragen sowie Boo Johansson von der Universität Gothenburg und Magnus Lindwall von der Swedish School of Sport and Health Sciences Stockholm untersuchten, ob dies auch mit Veränderungen in der Ruhestandsanpassung verbunden ist. Dazu betrachteten sie die Ruhestandsanpassung in Deutschland von 1996 bis 2014. Die Ergebnisse zeigen eine große Konstanz, die Qualität der Anpassung an den Ruhestand hat sich in diesem Zeitraum kaum verändert.

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Viele Menschen, die Angehörige, Nachbar*innen oder Freund*innen pflegen und zugleich erwerbstätig sind, mussten während der Pandemie ihren Alltag umorganisieren. So fiel beispielsweise die Unterstützung im Haushalt durch externe Dienstleistenden bei vulnerablen Gruppen oft kurzfristig weg und musste von Angehörigen selbst übernommen werden. Pflegende Angehörige wurden durch temporäre Schließungen ambulanter Pflegedienste zusätzlich beansprucht. Mit dem Deutschen Alterssurvey lässt sich nachzeichnen, wie sich der Umfang von Pflege und Unterstützung während der Pandemie verändert hat und wer den größten Teil davon übernahm.

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Ehrlich, U., Kelle, N., & Bünning, M. | Neue Veröffentlichung |

Ehrlich, U., Kelle, N., & Bünning, M. (2022): Pflege und Erwerbsarbeit: Was ändert sich für Frauen und Männer in der Corona-Pandemie? DZA Aktuell 02/2022

Das Hauptaugenmerk der hier vorgelegten Analysen liegt auf der Darstellung der Situation von pflegenden Angehörigen im erwerbsfähigen Alter während der Corona-Pandemie. Beteiligen sich während der Corona-Pandemie mehr oder weniger erwerbstätige und nicht-erwerbstätige Menschen an der Unterstützung und Pflege als vor der Pandemie? Wie hat sich der Zeitumfang hierfür entwickelt? Wie hat sich die Erwerbsbeteiligung pflegender Angehöriger im Vergleich zu vor der Pandemie entwickelt? Wie hat sich das Belastungsempfinden von erwerbstätigen und nicht-erwerbstätigen pflegenden Angehörigen während der Pandemie entwickelt? Wie hoch ist der Anteil erwerbstätiger pflegender Angehöriger, die gesetzliche Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf während der Pandemie in Anspruch genommen haben? Die Geschlechtsunterschiede werden dabei jeweils analysiert.

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Henning, G., Segel-Karpas, D., Stenling, A., & Huxhold, O. | Neue Veröffentlichung |

Henning, G., Segel-Karpas, D., Stenling, A., & Huxhold, O. (2022). Subjective well-being across the retirement transition—Historical differences and the role of perceived control. Psychology and Aging, 37(3), 388–400.

 

Gibt es historische Unterschiede des subjektiven Wohlbefindens - in der Lebenszufriedenheit und dem positiven Affekt - beim Übergang in den Ruhestand in der jüngeren Vergangenheit? Dieser Frage gingen Georg Henning und Oliver Huxhold vom Deutschen Zentrum für Altersfragen und Dikla Segel-Karpas von der Universität Haifa sowie Andreas Stenling von den Universitäten Umea und Agder nach. Sie verglichen auf der Basis verschiedener Befragungswellen des Deutschen Alterssurveys drei Gruppen von Personen, die zu verschiedenen Zeitpunkten in den Ruhestand wechselten. Die Ergebnisse zeigen, dass der historische Kontext eine Rolle beim Übergang in den Ruhestand spielt und es hilfreich ist, zwischen kognitiv-evaluativen und affektiven Komponenten des Wohlbefindens zu unterscheiden.

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Simonson, J., & Kortmann, L. | Neue Veröffentlichung |

Simonson, J., & Kortmann, L. (2022): Bildungsbeteiligung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte: Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/21 [DZA-Fact Sheet]. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen.

Bildung und lebenslanges Lernen eröffnen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe und der individuellen Weiterentwicklung. So kann die Teilnahme an Fort- oder Weiterbildungen Partizipationsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt erhalten oder verbessern. Darüber hinaus ist die Bildungsbeteiligung von Menschen im höheren Erwachsenenalter aber auch eine Facette des Aktiven Alterns als Leitbild zur Förderung eines gesunden und selbstbestimmten Alterns.

Das Fact-Sheet betrachtet die Bildungsbeteiligung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte anhand von zwei Dimensionen: der beruflichen Fort- und Weiterbildung als Bildungsbeteiligung im Rahmen der Erwerbsarbeit und der Teilnahme an Kursen und Vorträgen als Bildungsbeteiligung außerhalb der Erwerbsarbeit.

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Romeu Gordo, L., Gundert, S., Engstler, H., Vogel, C., & Simonson, J. | Neue Veröffentlichung |

Romeu Gordo, L., Gundert, S., Engstler, H., Vogel, C., & Simonson, J. (2022): Erwerbsarbeit im Ruhestand hat vielfältige Gründe – nicht nur finanzielle. IAB-Kurzbericht 8/2022

Erwerbstätigkeit im Ruhestand ist heute wesentlich stärker verbreitet als noch Mitte der 1990er Jahre. Dabei sind die Gründe, warum Rentnerinnen und Rentner einer bezahlten Arbeit nachgehen, vielfältig und häufig nicht in erster Linie finanzieller Art. Weitgehend unerforscht ist bisher, warum Personen im Ruhestand keiner Erwerbsarbeit nachgehen und welche Motive hinter nicht realisierten Erwerbswünschen im Rentenalter stehen. Der vorliegende Bericht bietet einen Überblick über die sozioökonomischen Lebensverhältnisse von erwerbstätigen und nicht erwerbstätigen Menschen im Ruhestand und zeigt die Gründe für (Nicht-)Erwerbstätigkeit in dieser Lebensphase.

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Soziale und wirtschaftliche Unterschiede beeinflussen, ob Rentenbeziehende weiterhin einer Erwerbsarbeit nachgehen oder nicht. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) und des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) auf Grundlage einer Befragung von erwerbstätigen und nicht mehr erwerbstätigen Rentner*innen/Pensionär*innen. Die Wahrscheinlichkeit einer Erwerbsbeteiligung bei Rentenbezug stieg dabei mit dem Bildungsniveau, einer Beschäftigung bis zum Renteneintritt, aber auch bei einem niedrigen Haushaltseinkommen.

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Vogel, C., Baresel, K., Eulitz, H., Fachinger, U., Grabka, M.M., Halbmeier, C., Künemund, H., & Lozano Alcántara, A. | Neue Veröffentlichung |

Vogel, C., Baresel, K., Eulitz, H., Fachinger, U., Grabka, M.M., Halbmeier, C., Künemund, H., & Lozano Alcántara, A. (2021): Gleiche Erbchancen für Frauen und Männer? Zur geschlechtsspezifischen Bedeutung von Erbschaften für die Alterssicherung. In: Deutsche Rentenversicherung 3/2021, S. 236-251.

Gender-Gaps gibt es in vielen Bereichen der materiellen Sicherung: neben dem Pay-Gap und dem Wealth-Gap ist auch der Pension-Gap mit Nachteilen für Frauen verbunden. Eine Gruppe von Wissenschaftler*innen verschiedener Einrichtungen aus der Altersforschung – darunter Alberto Lozano Alcántara vom Deutschen Zentrum für Altersfragen – hat nun untersucht, ob ein Gender-Gap auch für Erbschaften vorliegt und ob dies eine Auswirkung auf die Alterssicherung von Frauen und Männern hat. Die Ergebnisse zeigen: Im Untersuchungszeitraum von 2002 – 2017 lag kein Gender-Inheritance-Gap zuungunsten der Frauen vor. 7,7 Prozent der Frauen und 6,9 Prozent der Männer hatten geerbt. Der Großteil der Frauen erhält, ebenso wie der Großteil der Männer, jedoch entweder überhaupt keine Erbschaften oder nur geringe Beträge. Und von den Erbenden erhält lediglich eine kleine Minderheit größere Beträge, so dass der Beitrag zur Alterssicherung bei Frauen zwar etwas höher liegt, aber insgesamt gering ausfällt.

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Eine Untersuchung der Ruhestandsmuster in Westdeutschland zwischen 1985 und 2005 zeigt, dass ein hoher Anteil (ab 30% der Arbeitszeit) manueller Routinetätigkeiten im Job das Risiko eines vorzeitigen Ausscheidens aus dem Erwerbsleben erhöht. Demgegenüber verringert ein mittlerer (10-29%) oder hoher Prozentsatz nicht manueller Routinetätigkeiten sowie ein mittlerer bis hoher Anteil analytischer oder interaktiver Aufgaben die Wahrscheinlichkeit eines vorgezogenen Ruhestands.

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Zum Internationalen Frauentag am 8.3.

Bekanntlich übernehmen Frauen häufiger und in größerem Umfang die Pflege und Unterstützung von gesundheitlich eingeschränkten Angehörigen. Daniela Klaus und Claudia Vogel untersuchten, ob das stärkere Engagement von Frauen darauf zurückgeht, dass sie im Vergleich zu Männern weniger stark am Arbeitsmarkt beteiligt sind. Es zeigte sich jedoch, dass die stärkere Übernahme familialer Pflege sich nicht auf die geschlechtsspezifische Arbeitsmarktbeteiligung zurückführen lässt: Auch wenn Frauen in gleichem Umfang erwerbstätig sind und einen vergleichbaren beruflichen Status aufweisen, übernehmen sie diese Aufgaben weiterhin mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit als Männer.

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Klaus, D., & Vogel, C. | Neue Veröffentlichung |

Klaus, D. & Vogel, C. (2021): Geht das stärkere Engagement von Frauen in Pflege und Unterstützung auf ihre geringere Arbeitsmarktbeteiligung zurück? Ein Beitrag zur Gleichstellungsdebatte. Sozialer Fortschritt 70 (2021) 2, S. 53-108

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen - trotzdem leisten sie nach wie vor mehr private Sorgearbeit als Männer. In diesem Beitrag untersuchen die Autorinnen auf Basis des Deutschen Alterssurveys 1996 bis 2017 im Längsschnitt, ob die stärkere Übernahme unbezahlter Unterstützung und Pflege für gesundheitlich eingeschränkte Angehörige von Frauen darauf zurückgeht, dass sie im Vergleich zu Männern nach wie vor seltener, mit geringerem Stundenumfang sowie geringerer beruflicher Qualifikation am Arbeitsmarkt beteiligt sind.

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Die Heimarbeit von Erwerbstätigen im mittleren und höheren Erwerbsalter hat während der Corona-Krise stark zugenommen. Neue Daten aus dem Deutschen Alterssurvey zeigen: Erwerbstätige ab 46 Jahren haben in den ersten Monaten der Corona-Krise ihre Arbeitsstunden im Homeoffice verdoppelt. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Erwerbstätige ab 55 Jahren waren seltener von der Arbeitsverlagerung ins Homeoffice betroffen als 46- bis 54-Jährige.

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Romeu-Gordo, L. & Sarter, E. K. | Neue Veröffentlichung |

Romeu-Gordo, L. & Sarter, E. K. (2020): Germany. In: Á. Ní Léime, J. Ogg, M. Rašticová, D. Street, C. Krekula, M. Bédiová & I. Madero-Cabib (Hrsg.). Working Life Policies: International Gender and Health Perspectives. Cham: Springer. , S. 271- 280

Die Autorinnen Laura Romeu Gordo und Katharina Sarter geben einen Überblick über die Reformen der Alterssicherung der letzten Jahrzehnte im Hinblick auf ein verlängertes Erwerbsleben in Deutschland und nehmen die Rentenreformen insbesondere unter gesundheits- und geschlechtsspezifischen Aspekten in den Blick. Sie kommen zu dem Schluss, dass die biografische Risiken im Arbeitsleben von sowohl Frauen als auch bei gesundheitlicher Einschränkung nicht ausreichend abgefedert werden.

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Engstler, H., Simonson, J., & Vogel, C. | Neue Veröffentlichung |

Engstler, H., Simonson, J., & Vogel, C. (2020): Die Vielfalt der selbstständigen Erwerbstätigkeit im Rentenalter zwischen biographischer Kontinuität und Neuanfang – Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys (DEAS). In: Frerichs F., Fachinger U. (eds) Selbstständige Erwerbstätigkeit und Erwerbskarrieren in späteren Lebensphasen. Vechtaer Beiträge zur Gerontologie. Springer VS, Wiesbaden.

Immer mehr Menschen sind auch im Rentenalter erwerbstätig – dies betrifft in hohem Ausmaß auch Selbständige, vor allem im fortgeschrittenen Rentenalter. Mit Daten aus dem Deutschen Alterssurvey gehen Heribert Engstler, Julia Simonson und Claudia Vogel der Frage nach, wie hoch der Anteil der Selbständigen an den Erwerbstätigen im Rentenalter ist und wie häufig es sich dabei um eine Fortführung der Tätigkeit vor dem Rentenalter oder um einen beruflichen Neuanfang handelt. Was kennzeichnet die Selbständigen im Alter ab 64 Jahren und aus welchen Motiven heraus sind sie in dieser Lebensphase selbständig?

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Eine Untersuchung der Versicherungsbiografien in der gesetzlichen Rentenversicherung von Frauen unterschiedlicher Geburtsjahrgänge in Ost- und Westdeutschland zeigt: Die eigenständige Altersvorsorge von Frauen hat sich trotz der gestiegenen Erwerbsbeteiligung von Frauen der jüngeren Geburtsjahrgänge in den ersten 20 Jahren der Erwerbsbiografie nicht entscheidend verbessert. Zu dominierend ist der Zuwachs der Beschäftigung von Frauen mit niedrigen Einkommen, das nicht für den Aufbau angemessener Rentenanwartschaften ausreicht. Aus den erzielten Rentenanwartschaften lässt sich schließen, dass bei rund 70 Prozent der Frauen das Erwerbseinkommen kaum ausreicht, um die gesetzliche Rente durch betriebliche oder private Vorsorge substanziell aufzustocken. Darüber hinaus, führen in Ostdeutschland sinkende Anwartschaften aus Beschäftigung zu einer wachsenden Ungleichheit innerhalb der jüngeren Geburtskohorten.

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Immer mehr Menschen sind im Rentenalter erwerbstätig – dies betrifft in hohem Ausmaß auch Selbstständige, vor allem im fortgeschrittenen Rentenalter. Mit Daten aus dem Deutschen Alterssurvey aus dem Jahr 2014 gehen Heribert Engstler, Julia Simonson und Claudia Vogel der Frage nach, aus welchen Motiven heraus sie in dieser Lebensphase selbstständig sind.

Und es zeigte sich, dass finanzielle Gründe zwar genannt werden, aber andere Motive wie Freude an der Arbeit, Kontakt zu anderen Menschen und weiterhin eine Aufgabe zu haben, bei der Mehrheit überwiegen.

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Engstler, H. | Neue Veröffentlichung |

Engstler, H. (2019). Wie erfolgreich sind ältere Arbeitskräfte in der zeitlichen Umsetzung ihrer Ausstiegspläne? Soziale Unterschiede der Übereinstimmung zwischen geplantem und realisiertem Alter der Erwerbsbeendigung. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 52(Supl.1), 14‐24

Für welche Gruppen älterer Beschäftigter sind ihre Ruhestandspläne realisierbar? Dieser Frage geht Heribert Engstler mit Daten des Deutschen Alterssurveys aus zwei Befragungswellen nach. Dabei zeigen sich Unterschiede in den Umsetzungschancen entlang der sozial ungleich verteilten Gesundheits- und Arbeitsmarktrisiken sowie der finanziellen Altersvorsorge.

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Ältere erwerbstätige Frauen planen zwar im Durchschnitt einen etwas früheren Ausstieg aus dem Arbeitsleben als Männer, arbeiten dann aber häufig doch länger als geplant. Dies zeigt eine Untersuchung des Deutschen Zentrums für Altersfragen mit Daten mehrerer Befragungswellen des Deutschen Alterssurveys.

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Die Babyboomer sind eine aktivere Generation als die Jahrgänge der Nachkriegszeit: Sie sind in höheren Anteilen erwerbstätig, sie sind häufiger engagiert und übernehmen genauso häufig Pflegeaufgaben. Ihre materielle Lage unterscheidet sich jedoch kaum von der Vorgängergeneration. Auch sind noch immer Frauen diejenigen, die häufiger unbezahlte Pflegeaufgaben übernehmen.

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Franke, J., & Simonson, J. | Neue Veröffentlichung |

Franke, J., & Simonson, J. (2018): Social Justice Beliefs Regarding Old-Age Provisions in Germany: A Latent Profile Analysis. In: Social Justice Research 31:182–205

Welche sozialen Gerechtigkeitsüberzeugungen zur Altersvorsorge haben Menschen in der zweiten Lebenshälfte in Deutschland? Dieser Frage gingen Janna Franke und Julia Simonson mit Daten des Deutschen Alterssurveys aus der Befragungswelle des Jahres 2014 nach. Die Ergebnisse der Analyse zeigen: Nur rund ein Fünftel der Personen im Alter von 40 bis 85 Jahren teilen die vorrangig leistungsbezogenen Überzeugungen, die dem deutschen Alterssicherungssystem zugrunde liegen.

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