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Zum Internationalen Frauentag am 8.3.

Bekanntlich übernehmen Frauen häufiger und in größerem Umfang die Pflege und Unterstützung von gesundheitlich eingeschränkten Angehörigen. Daniela Klaus und Claudia Vogel untersuchten, ob das stärkere Engagement von Frauen darauf zurückgeht, dass sie im Vergleich zu Männern weniger stark am Arbeitsmarkt beteiligt sind. Es zeigte sich jedoch, dass die stärkere Übernahme familialer Pflege sich nicht auf die geschlechtsspezifische Arbeitsmarktbeteiligung zurückführen lässt: Auch wenn Frauen in gleichem Umfang erwerbstätig sind und einen vergleichbaren beruflichen Status aufweisen, übernehmen sie diese Aufgaben weiterhin mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit als Männer.

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Klaus, D., & Vogel, C. | Neue Veröffentlichung |

Klaus, D. & Vogel, C. (2021): Geht das stärkere Engagement von Frauen in Pflege und Unterstützung auf ihre geringere Arbeitsmarktbeteiligung zurück? Ein Beitrag zur Gleichstellungsdebatte. Sozialer Fortschritt 70 (2021) 2, S. 53-108

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen - trotzdem leisten sie nach wie vor mehr private Sorgearbeit als Männer. In diesem Beitrag untersuchen die Autorinnen auf Basis des Deutschen Alterssurveys 1996 bis 2017 im Längsschnitt, ob die stärkere Übernahme unbezahlter Unterstützung und Pflege für gesundheitlich eingeschränkte Angehörige von Frauen darauf zurückgeht, dass sie im Vergleich zu Männern nach wie vor seltener, mit geringerem Stundenumfang sowie geringerer beruflicher Qualifikation am Arbeitsmarkt beteiligt sind.

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Die Heimarbeit von Erwerbstätigen im mittleren und höheren Erwerbsalter hat während der Corona-Krise stark zugenommen. Neue Daten aus dem Deutschen Alterssurvey zeigen: Erwerbstätige ab 46 Jahren haben in den ersten Monaten der Corona-Krise ihre Arbeitsstunden im Homeoffice verdoppelt. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Erwerbstätige ab 55 Jahren waren seltener von der Arbeitsverlagerung ins Homeoffice betroffen als 46- bis 54-Jährige.

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Romeu-Gordo, L. & Sarter, E. K. | Neue Veröffentlichung |

Romeu-Gordo, L. & Sarter, E. K. (2020): Germany. In: Á. Ní Léime, J. Ogg, M. Rašticová, D. Street, C. Krekula, M. Bédiová & I. Madero-Cabib (Hrsg.). Working Life Policies: International Gender and Health Perspectives. Cham: Springer. , S. 271- 280

Die Autorinnen Laura Romeu Gordo und Katharina Sarter geben einen Überblick über die Reformen der Alterssicherung der letzten Jahrzehnte im Hinblick auf ein verlängertes Erwerbsleben in Deutschland und nehmen die Rentenreformen insbesondere unter gesundheits- und geschlechtsspezifischen Aspekten in den Blick. Sie kommen zu dem Schluss, dass die biografische Risiken im Arbeitsleben von sowohl Frauen als auch bei gesundheitlicher Einschränkung nicht ausreichend abgefedert werden.

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Engstler, H., Simonson, J., & Vogel, C. | Neue Veröffentlichung |

Engstler, H., Simonson, J., & Vogel, C. (2020): Die Vielfalt der selbstständigen Erwerbstätigkeit im Rentenalter zwischen biographischer Kontinuität und Neuanfang – Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys (DEAS). In: Frerichs F., Fachinger U. (eds) Selbstständige Erwerbstätigkeit und Erwerbskarrieren in späteren Lebensphasen. Vechtaer Beiträge zur Gerontologie. Springer VS, Wiesbaden.

Immer mehr Menschen sind auch im Rentenalter erwerbstätig – dies betrifft in hohem Ausmaß auch Selbständige, vor allem im fortgeschrittenen Rentenalter. Mit Daten aus dem Deutschen Alterssurvey gehen Heribert Engstler, Julia Simonson und Claudia Vogel der Frage nach, wie hoch der Anteil der Selbständigen an den Erwerbstätigen im Rentenalter ist und wie häufig es sich dabei um eine Fortführung der Tätigkeit vor dem Rentenalter oder um einen beruflichen Neuanfang handelt. Was kennzeichnet die Selbständigen im Alter ab 64 Jahren und aus welchen Motiven heraus sind sie in dieser Lebensphase selbständig?

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Eine Untersuchung der Versicherungsbiografien in der gesetzlichen Rentenversicherung von Frauen unterschiedlicher Geburtsjahrgänge in Ost- und Westdeutschland zeigt: Die eigenständige Altersvorsorge von Frauen hat sich trotz der gestiegenen Erwerbsbeteiligung von Frauen der jüngeren Geburtsjahrgänge in den ersten 20 Jahren der Erwerbsbiografie nicht entscheidend verbessert. Zu dominierend ist der Zuwachs der Beschäftigung von Frauen mit niedrigen Einkommen, das nicht für den Aufbau angemessener Rentenanwartschaften ausreicht. Aus den erzielten Rentenanwartschaften lässt sich schließen, dass bei rund 70 Prozent der Frauen das Erwerbseinkommen kaum ausreicht, um die gesetzliche Rente durch betriebliche oder private Vorsorge substanziell aufzustocken. Darüber hinaus, führen in Ostdeutschland sinkende Anwartschaften aus Beschäftigung zu einer wachsenden Ungleichheit innerhalb der jüngeren Geburtskohorten.

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Immer mehr Menschen sind im Rentenalter erwerbstätig – dies betrifft in hohem Ausmaß auch Selbstständige, vor allem im fortgeschrittenen Rentenalter. Mit Daten aus dem Deutschen Alterssurvey aus dem Jahr 2014 gehen Heribert Engstler, Julia Simonson und Claudia Vogel der Frage nach, aus welchen Motiven heraus sie in dieser Lebensphase selbstständig sind.

Und es zeigte sich, dass finanzielle Gründe zwar genannt werden, aber andere Motive wie Freude an der Arbeit, Kontakt zu anderen Menschen und weiterhin eine Aufgabe zu haben, bei der Mehrheit überwiegen.

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Engstler, H. | Neue Veröffentlichung |

Engstler, H. (2019). Wie erfolgreich sind ältere Arbeitskräfte in der zeitlichen Umsetzung ihrer Ausstiegspläne? Soziale Unterschiede der Übereinstimmung zwischen geplantem und realisiertem Alter der Erwerbsbeendigung. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 52(Supl.1), 14‐24

Für welche Gruppen älterer Beschäftigter sind ihre Ruhestandspläne realisierbar? Dieser Frage geht Heribert Engstler mit Daten des Deutschen Alterssurveys aus zwei Befragungswellen nach. Dabei zeigen sich Unterschiede in den Umsetzungschancen entlang der sozial ungleich verteilten Gesundheits- und Arbeitsmarktrisiken sowie der finanziellen Altersvorsorge.

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Ältere erwerbstätige Frauen planen zwar im Durchschnitt einen etwas früheren Ausstieg aus dem Arbeitsleben als Männer, arbeiten dann aber häufig doch länger als geplant. Dies zeigt eine Untersuchung des Deutschen Zentrums für Altersfragen mit Daten mehrerer Befragungswellen des Deutschen Alterssurveys.

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Die Babyboomer sind eine aktivere Generation als die Jahrgänge der Nachkriegszeit: Sie sind in höheren Anteilen erwerbstätig, sie sind häufiger engagiert und übernehmen genauso häufig Pflegeaufgaben. Ihre materielle Lage unterscheidet sich jedoch kaum von der Vorgängergeneration. Auch sind noch immer Frauen diejenigen, die häufiger unbezahlte Pflegeaufgaben übernehmen.

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Franke, J., & Simonson, J. | Neue Veröffentlichung |

Franke, J., & Simonson, J. (2018): Social Justice Beliefs Regarding Old-Age Provisions in Germany: A Latent Profile Analysis. In: Social Justice Research 31:182–205

Welche sozialen Gerechtigkeitsüberzeugungen zur Altersvorsorge haben Menschen in der zweiten Lebenshälfte in Deutschland? Dieser Frage gingen Janna Franke und Julia Simonson mit Daten des Deutschen Alterssurveys aus der Befragungswelle des Jahres 2014 nach. Die Ergebnisse der Analyse zeigen: Nur rund ein Fünftel der Personen im Alter von 40 bis 85 Jahren teilen die vorrangig leistungsbezogenen Überzeugungen, die dem deutschen Alterssicherungssystem zugrunde liegen.

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Vogel, C., & Scherger, S. | Neue Veröffentlichung |

Vogel, C., & Scherger, S. (2018). Einleitung. Arbeit im Alter – zu Erwerbstätigkeit und freiwilligem Engagement im Ruhestand. In: S. Scherger & C. Vogel. Arbeit im Alter. Zur Bedeutung bezahlter und unbezahlter Tätigkeiten in der Lebensphase Ruhestand. Wiesbaden, Springer VS: 1-25

Claudia Vogel und Simone Scherger skizzieren die gesellschaftlichen Veränderungen im Verhältnis von Arbeit und Alter und führen in die Thematik des von ihnen herausgegebenen Sammelwerks ein. Im Blickfeld steht der Wandel der Lebensphase Ruhestand. Sie hat sich von der historisch jungen Errungenschaft einer erwerbsarbeitsfreien Zeit nach Beendigung der Erwerbstätigkeit hin zum aktuellen Aktivierungsparadigma entwickelt. Dieses ist durch eine Zunahme an Erwerbsarbeit im institutionell verankerten Ruhestandsalter einerseits und ehrenamtlicher Arbeit, die unbezahlt und außerhalb der Familie stattfindet andererseits, gekennzeichnet.

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Franke, J., & Wetzel, M. | Neue Veröffentlichung |

Franke, J., & Wetzel, M. (2017): Länger zufrieden arbeiten? Qualität und Ausgestaltung von Erwerbstätigkeit in der zweiten Lebenshälfte. In: Mahne K., Wolff J., Simonson J., Tesch-Römer C. (eds) Altern im Wandel. Springer VS, Wiesbaden.

Der Arbeitsmarkt wird derzeit nachhaltig durch den demografischen Wandel verändert – mit einer abnehmenden Anzahl von Erwerbstätigen und einer größer werdenden Anzahl an Personen im Ruhestand. Die Lebensarbeitszeit wurde verlängert. Aus diesen Entwicklungen erwachsen neue Herausforderungen sowohl für das Erwerbssystem als auch die älteren Arbeitnehmer/innen. Der Beitrag von Janna Franke und Martin Wetzel auf Basis des Deutschen Alterssurveys zeichnet die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung Älterer nach und analysiert deren Arbeitszufriedenheit und Belastungserleben.

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Engstler, H., & Romeu Gordo, L. | Neue Veröffentlichung |

Engstler, H., & Romeu Gordo, L. (2017): Der Übergang in den Ruhestand: Alter, Pfade und Ausstiegspläne. In: Mahne K., Wolff J., Simonson J., Tesch-Römer C. (eds.) Altern im Wandel. Springer VS, Wiesbaden

In der Diskussion über die Bewältigung der Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt und die Alterssicherung wird der Verlängerung des Arbeitslebens und der Flexibilisierung des Übergangs in den Ruhestand eine hohe Bedeutung zugeschrieben. Wie es sich damit verhält, beleuchten Heribert Engstler und Laura Romeu Gordo in ihrer Analyse mit Daten des Deutschen Alterssurvey aus der Befragungswelle von 2014.

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Im Zuge der demografischen Entwicklung und der Anhebung des Renteneintrittsalters steigt der Anteil älterer Arbeitskräfte. Zugleich ändern sich durch den technologischen Wandel und die Flexibilisierung der Arbeitswelt die Anforderungen und Arbeitsformen rasant. Wie erleben die älteren Erwerbstätigen ihre Arbeitssituation? Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys geben dazu anlässlich des Tags der Arbeit interessante Antworten.

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Schon heute lässt der demografische Wandel die Erwerbsbevölkerung älter werden. In Zukunft wird auch die Zahl der Arbeitskräfte abnehmen. Um darzustellen, welche demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die Arbeitswelt von morgen beeinflussen, entwickelten sechs Ressortforschungseinrichtungen des Bundes, darunter das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA), das gemeinsame Internetportal demowanda.de. Im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsweltberichterstattung soll das Portal die Öffentlichkeit informieren und der Politik als Beratungsinstrument dienen.

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