Romeu Gordo, L, Simonson, J., & Lozano Alcántara, A. | Neue Veröffentlichung |

Romeu Gordo, L, Simonson, J., & Lozano Alcántara, A. (2022). Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/21 zur ökonomischen Situation von älteren Lesben, Schwulen und Bisexuellen. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen.

Im Koalitionsvertrag 2021–2025 wird ein Nationaler Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt thematisiert. Ein Handlungsfeld ist dabei die Betroffenheit von LSBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen) durch Altersarmut. Auf der Grundlage des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/21 stellen wir hier Informationen zum Altersarmutsrisiko von Frauen und Männern mit homosexueller oder bisexueller Orientierung im Vergleich zu Frauen und Männern mit heterosexueller Orientierung zusammen.

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Vogel, C., Baresel, K., Eulitz, H., Fachinger, U., Grabka, M.M., Halbmeier, C., Künemund, H., & Lozano Alcántara, A. | Neue Veröffentlichung |

Vogel, C., Baresel, K., Eulitz, H., Fachinger, U., Grabka, M.M., Halbmeier, C., Künemund, H., & Lozano Alcántara, A. (2021): Gleiche Erbchancen für Frauen und Männer? Zur geschlechtsspezifischen Bedeutung von Erbschaften für die Alterssicherung. In: Deutsche Rentenversicherung 3/2021, S. 236-251.

Gender-Gaps gibt es in vielen Bereichen der materiellen Sicherung: neben dem Pay-Gap und dem Wealth-Gap ist auch der Pension-Gap mit Nachteilen für Frauen verbunden. Eine Gruppe von Wissenschaftler*innen verschiedener Einrichtungen aus der Altersforschung – darunter Alberto Lozano Alcántara vom Deutschen Zentrum für Altersfragen – hat nun untersucht, ob ein Gender-Gap auch für Erbschaften vorliegt und ob dies eine Auswirkung auf die Alterssicherung von Frauen und Männern hat. Die Ergebnisse zeigen: Im Untersuchungszeitraum von 2002 – 2017 lag kein Gender-Inheritance-Gap zuungunsten der Frauen vor. 7,7 Prozent der Frauen und 6,9 Prozent der Männer hatten geerbt. Der Großteil der Frauen erhält, ebenso wie der Großteil der Männer, jedoch entweder überhaupt keine Erbschaften oder nur geringe Beträge. Und von den Erbenden erhält lediglich eine kleine Minderheit größere Beträge, so dass der Beitrag zur Alterssicherung bei Frauen zwar etwas höher liegt, aber insgesamt gering ausfällt.

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Pressemitteilung |

Gestiegene Wohnkosten in Deutschland haben dazu geführt, dass ein größerer Anteil älterer Menschen armutsgefährdet ist, sobald ihre Wohnkosten berücksichtigt werden. Der zwischen 1996 und 2017 substanziell gewachsene Anteil unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze zeigt den starken Einfluss gestiegener Wohnkosten auf das verbleibende Einkommen. Ältere Menschen mit schuldenfreiem Wohneigentum sind kaum von dieser Entwicklung berührt. In Miethaushalten, mit hypotheken- oder kreditbelastetem Wohnbesitz, in Einpersonenhaushalten und mit Migrationshintergrund tragen sie dagegen ein erhöhtes Risiko für relative Einkommensarmut im Alter.

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Baresel, K., Eulitz, H., Fachinger, U., Grabka, M., Halbmeier, C., Künemund, H., Lozano Alcántara, A., & Vogel, C. | Neue Veröffentlichung |

Baresel, K., Eulitz, H., Fachinger, U., Grabka, M., Halbmeier, C., Künemund, H., Lozano Alcántara, A., & Vogel, C. (2021): Hälfte aller Erbschaften und Schenkungen geht an die reichsten zehn Prozent aller Begünstigten. DIW Wochenbericht 5/2021, S. 63-71

Der Beitrag beruht auf einer der gemeinsamen Studie des DIW, der Universität Vechta und des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) und berichtet über Struktur und Umfang des Erbschafts- und Schenkungsgeschehens in Deutschland sowie dessen Auswirkungen auf die Vermögensungleichheit.

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In der Corona-Krise hat sich die finanzielle Situation vieler Menschen verändert. Eine Studie auf Basis des Deutschen Alterssurveys (DEAS) beschreibt die Einkommenssituation und ihre Auswirkung auf den Lebensstandard von Personen ab 46 Jahren nach der ersten Welle der Corona-Pandemie.

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Eine Untersuchung der Versicherungsbiografien in der gesetzlichen Rentenversicherung von Frauen unterschiedlicher Geburtsjahrgänge in Ost- und Westdeutschland zeigt: Die eigenständige Altersvorsorge von Frauen hat sich trotz der gestiegenen Erwerbsbeteiligung von Frauen der jüngeren Geburtsjahrgänge in den ersten 20 Jahren der Erwerbsbiografie nicht entscheidend verbessert. Zu dominierend ist der Zuwachs der Beschäftigung von Frauen mit niedrigen Einkommen, das nicht für den Aufbau angemessener Rentenanwartschaften ausreicht. Aus den erzielten Rentenanwartschaften lässt sich schließen, dass bei rund 70 Prozent der Frauen das Erwerbseinkommen kaum ausreicht, um die gesetzliche Rente durch betriebliche oder private Vorsorge substanziell aufzustocken. Darüber hinaus, führen in Ostdeutschland sinkende Anwartschaften aus Beschäftigung zu einer wachsenden Ungleichheit innerhalb der jüngeren Geburtskohorten.

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Wie wirkt sich familiäre Pflege auf das individuelle Einkommen aus? Führt familiäre Pflege zu Lohneinbußen? Und wenn ja, sind Frauen davon stärker betroffen als Männer? Diesen Fragen geht Ulrike Ehrlich vom Deutschen Zentrum für Altersfragen, Berlin gemeinsam mit Lara Minkus und Moritz Heß vom SOCIUM, Bremen nach. Der in der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie unter dem Titel „Einkommensrisiko Pflege? Der Zusammenhang von familiärer Pflege und Lohn“ veröffentlichte Beitrag, wurde nun von der Deutschen Gesellschaft für Demographie mit dem Best Paper Award 2020 für junge Nachwuchswissenschaftler*innen ausgezeichnet.

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Ein Team aus vier Wissenschaftlerinnen hat untersucht, wie sich die Einkommensverteilung zwischen den Geschlechtern in Paarhaushalten von 1992 bis 2016 entwickelt und ob sich der sogenannte Partner-Pay-Gap verringert hat. Dabei zeigt sich: Der Beitrag von Frauen zum Haushaltseinkommen bleibt weiterhin hinter dem der Männer zurück und liegt zwischen 35 (Westdeutschland) und 45 (Ostdeutschland) Prozent. Dabei gibt es interessante Unterschiede zwischen den verschiedenen Einkommensgruppen.

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Pressemitteilung |

Übernehmen Arbeitnehmer*innen über einen längeren Zeitraum familiäre Pflege, so wirkt sich diese direkt auf das individuelle Einkommen aus. Rund drei Prozent ihres Stundenlohns büßen Arbeitnehmer*innen auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein, wenn sie familiäre Pflege leisten. Dies ist das Ergebnis eines Wissenschaftlerteams, dessen Studie „Einkommensrisiko Pflege? Der Zusammenhang von familiärer Pflege und Lohn“ in der „Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie“ erschienen ist.

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Vogel, C., & Künemund, H. | Neue Veröffentlichung |

Vogel, C., & Künemund, H. (2018): Armut im Alter. In: Böhnke, P. ; Dittmann, J. & Goebel, J.: Handbuch Armut. Verlag Barbara Budrich, Opladen & Toronto, S. 144 - 153

Altersarmut galt bis Ende des 20. Jahrhundert als quasi überwunden – u.a. ein Erfolg der gesetzlichen Rentenversicherung. Seit einiger Zeit allerdings scheint diese positive Entwicklung rückläufig zu sein und es wird kontrovers darüber diskutiert, ob und in welchem Ausmaß für die künftigen Älteren mit einer Zunahme von Altersarmut zu rechnen ist. Claudia Vogel und Harald Künemund liefern in ihrem Beitrag grundlegende Fakten für die Diskussion.

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Lejeune, C., & Romeu Gordo, L. | Neue Veröffentlichung |

Lejeune, C., & Romeu Gordo, L. (2017): Vermögen und Erbschaften: Sicherung des Lebensstandards und Ungleichheit im Alter. In: Mahne K., Wolff J., Simonson J., Tesch-Römer C. (eds). Altern im Wandel. Springer VS, Wiesbaden.

Um den Lebensstandard älterer Personen umfassend beschreiben zu können, müssen neben dem aktuellen Einkommen auch Vermögenswerte in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden. Zum Vermögen zählen Güter (zum Beispiel Immobilien, Wertsachen) sowie Geld und Wertpapiere (zum Beispiel Aktien, Anleihen), die zum Eigentum einer Person gehören. Im vorliegenden Beitrag von Constanze Lejeune & Laura Romeu Gordo werden Immobilienbesitz und Geld- und weiteres Sachvermögen sowie Erbschaften betrachtet.

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Lejeune, C., Romeu Gordo, L., & Simonson, J. | Neue Veröffentlichung |

Lejeune, C., Romeu Gordo, L., & Simonson, J. (2017): Einkommen und Armut in Deutschland. Objektive Einkommenssituation und deren subjektive Bewertung. In: Mahne, K., Wolff, J. K., Simonson, J., & Tesch-Römer, C. (Hrsg.). : Altern im Wandel. Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS). Wiesbaden: Springer VS.

Aus wirtschaftlicher und sozialpolitischer Sicht ist es von hoher Bedeutung, wie die materielle Lage in der Bevölkerung verteilt ist und wie sich diese Verteilung entwickelt hat. Dies zeichnet der Beitrag von Constanze Lejeune, Laura Romeu Gordo & Julia Simonson mit Daten des Deutschen Alterssurvey nach.

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