Henning, G., Segel-Karpas, D., Stenling, A., & Huxhold, O. | Neue Veröffentlichung |

Henning, G., Segel-Karpas, D., Stenling, A., & Huxhold, O. (2022). Subjective well-being across the retirement transition—Historical differences and the role of perceived control. Psychology and Aging, 37(3), 388–400.

 

Gibt es historische Unterschiede des subjektiven Wohlbefindens - in der Lebenszufriedenheit und dem positiven Affekt - beim Übergang in den Ruhestand in der jüngeren Vergangenheit? Dieser Frage gingen Georg Henning und Oliver Huxhold vom Deutschen Zentrum für Altersfragen und Dikla Segel-Karpas von der Universität Haifa sowie Andreas Stenling von den Universitäten Umea und Agder nach. Sie verglichen auf der Basis verschiedener Befragungswellen des Deutschen Alterssurveys drei Gruppen von Personen, die zu verschiedenen Zeitpunkten in den Ruhestand wechselten. Die Ergebnisse zeigen, dass der historische Kontext eine Rolle beim Übergang in den Ruhestand spielt und es hilfreich ist, zwischen kognitiv-evaluativen und affektiven Komponenten des Wohlbefindens zu unterscheiden.

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Simonson, J., & Kortmann, L. | Neue Veröffentlichung |

Simonson, J., & Kortmann, L. (2022): Bildungsbeteiligung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte: Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/21 [DZA-Fact Sheet]. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen.

Bildung und lebenslanges Lernen eröffnen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe und der individuellen Weiterentwicklung. So kann die Teilnahme an Fort- oder Weiterbildungen Partizipationsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt erhalten oder verbessern. Darüber hinaus ist die Bildungsbeteiligung von Menschen im höheren Erwachsenenalter aber auch eine Facette des Aktiven Alterns als Leitbild zur Förderung eines gesunden und selbstbestimmten Alterns.

Das Fact-Sheet betrachtet die Bildungsbeteiligung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte anhand von zwei Dimensionen: der beruflichen Fort- und Weiterbildung als Bildungsbeteiligung im Rahmen der Erwerbsarbeit und der Teilnahme an Kursen und Vorträgen als Bildungsbeteiligung außerhalb der Erwerbsarbeit.

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Romeu Gordo, L., Gundert, S., Engstler, H., Vogel, C., & Simonson, J. | Neue Veröffentlichung |

Romeu Gordo, L., Gundert, S., Engstler, H., Vogel, C., & Simonson, J. (2022): Erwerbsarbeit im Ruhestand hat vielfältige Gründe – nicht nur finanzielle. IAB-Kurzbericht 8/2022

Erwerbstätigkeit im Ruhestand ist heute wesentlich stärker verbreitet als noch Mitte der 1990er Jahre. Dabei sind die Gründe, warum Rentnerinnen und Rentner einer bezahlten Arbeit nachgehen, vielfältig und häufig nicht in erster Linie finanzieller Art. Weitgehend unerforscht ist bisher, warum Personen im Ruhestand keiner Erwerbsarbeit nachgehen und welche Motive hinter nicht realisierten Erwerbswünschen im Rentenalter stehen. Der vorliegende Bericht bietet einen Überblick über die sozioökonomischen Lebensverhältnisse von erwerbstätigen und nicht erwerbstätigen Menschen im Ruhestand und zeigt die Gründe für (Nicht-)Erwerbstätigkeit in dieser Lebensphase.

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Pressemitteilung |

Soziale und wirtschaftliche Unterschiede beeinflussen, ob Rentenbeziehende weiterhin einer Erwerbsarbeit nachgehen oder nicht. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) und des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) auf Grundlage einer Befragung von erwerbstätigen und nicht mehr erwerbstätigen Rentner*innen/Pensionär*innen. Die Wahrscheinlichkeit einer Erwerbsbeteiligung bei Rentenbezug stieg dabei mit dem Bildungsniveau, einer Beschäftigung bis zum Renteneintritt, aber auch bei einem niedrigen Haushaltseinkommen.

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Interview |

Forschung über und mit Älteren - Stereotype über das Alter(n) - ältere Menschen in der Pandemie - Entwicklungen/Trends und Empfehlungen an die Politik, darüber sprach Lena Petersen vom RBB Inforadio in der Sendung "Wissenswerte" am 20.2.2022 Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer.

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Romeu Gordo, L, Simonson, J., & Lozano Alcántara, A. | Neue Veröffentlichung |

Romeu Gordo, L, Simonson, J., & Lozano Alcántara, A. (2022). Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/21 zur ökonomischen Situation von älteren Lesben, Schwulen und Bisexuellen. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen.

Im Koalitionsvertrag 2021–2025 wird ein Nationaler Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt thematisiert. Ein Handlungsfeld ist dabei die Betroffenheit von LSBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen) durch Altersarmut. Auf der Grundlage des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/21 stellen wir hier Informationen zum Altersarmutsrisiko von Frauen und Männern mit homosexueller oder bisexueller Orientierung im Vergleich zu Frauen und Männern mit heterosexueller Orientierung zusammen.

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Stuth, S., & Wünsche, J. | Neue Veröffentlichung |

Stuth, S., & Wünsche, J. (2022): Wie gesund fühlen sich ältere Menschen, die selbst keine Infektion erlebt haben, während der Corona-Pandemie. DZA Aktuell 01/2022

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie könnten das gesundheitliche Wohlergehen auf vielfältige Weise negativ beeinflusst haben. Die Studie untersucht, wie gut es Menschen in der zweiten Lebenshälfte gelungen ist, ihre subjektiven Gesundheitseinschätzungen angesichts der vielseitigen Herausforderungen der Corona-Pandemie zu bewahren. Der Beitrag konzentriert dabei sich auf Menschen in der zweiten Lebenshälfte, die sich selbst nicht mit dem Corona-Virus angesteckt haben.

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Simonson, J., & Kelle, N. | Neue Veröffentlichung |

Simonson, J., & Kelle, N. (2021): Ehrenamtliches Engagement von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie. DZA Aktuell 8/2021

Ehrenamtliches Engagement ist eine wichtige Form der gesellschaftlichen Partizipation und bedeutsam für die soziale Integration in die Gesellschaft. Ältere Menschen engagieren sich heute zu deutlich größeren Anteilen ehrenamtlich als frühere Geburtskohorten im gleichen Lebensalter. Allerdings ist die Beteiligung im Ehrenamt sozial ungleich verteilt, d. h. nicht alle Bevölkerungsgruppen engagieren sich zu gleichen Anteilen, und dies bereits vor der Corona-Pandemie.

Wie hat sich der Zugang zum ehrenamtlichen Engagement für einzelne Bevölkerungsgruppen in der zweiten Lebenshälfte in der Corona-Pandemie verändert und hat die Pandemie zu einer Zunahme der Ungleichheit im ehrenamtlichen Engagement beigetragen? Diesen Fragen ging die jüngste Befragung des Deutschen Alterssurvey im Zeitraum vom 4. November 2020 bis zum 1. März 2021 nach, auf deren Basis die Lebenssituation von Menschen in der zweiten Lebenshälfte in der Corona-Pandemie zum Zeitpunkt der zweiten Pandemiewelle dargestellt werden kann.

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Pressemitteilung |

Bevor Impfungen gegen Covid-19 für Risikogruppen in breitem Umfang angeboten und wahrgenommen werden konnten, standen insbesondere ältere Menschen im Fokus des Infektionsschutzes. Aufgrund des höheren Risikos eines schweren Krankheitsverlaufs wurde z. B. von Kontakten zwischen Enkelkindern und Großeltern abgeraten. Gleichzeitig benötigten Familien aufgrund geschlossener Schulen und Kitas besonders viel Unterstützung. Wie haben sich der Anteil der Großeltern, die ihre Enkelkinder betreuen, und der zeitliche Umfang der Betreuung während der Pandemie verändert?

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Bünning, M., Ehrlich, U., Behaghel, F., & Huxhold, O. | Neue Veröffentlichung |

Bünning, M., Ehrlich, U., Behaghel, F., & Huxhold, O. (2021). Enkelbetreuung während der Corona-Pandemie. DZA Aktuell 07/2021

Bevor Impfungen gegen Covid-19 für Risikogruppen in breitem Umfang angeboten und wahrgenommen werden konnten, standen insbesondere ältere Menschen im Fokus des Infektionsschutzes. Aufgrund des höheren Risikos eines schweren Krankheitsverlaufs wurde z. B. von Kontakten zwischen Enkelkindern und Großeltern abgeraten. Gleichzeitig benötigten Familien aufgrund geschlossener Schulen und Kitas besonders viel Unterstützung. In diesem DZA Aktuell wird, beruhend auf einer Befragung des Deutschen Alterssurveys im Winter 2020/21, wie sich der Anteil der Großeltern, die ihre Enkelkinder betreuen sowie der zeitliche Umfang der Betreuung während der Pandemie verändert haben.

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