Pressemitteilung |

Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter in Deutschland sind gegenüber gesellschaftlichen Krisen nicht dauerhaft widerstandsfähig. Eine neue Studie auf Basis des Deutschen Alterssurveys zeigt: Während frühere Krisen nur vorübergehende oder geringe Spuren im psychosozialen Wohlbefinden hinterließen, haben sich zentrale Wohlbefindensindikatoren seit 2021 deutlich verschlechtert.

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Bünning, M. & Keufert, T. | Neue Veröffentlichung |

Bünning, M. & Keufert, T. (2026).: Großelternschaft und Urgroßelternschaft in Deutschland: Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2023. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen. doi.org/10.60922/ddk3-wd83

Dieses Fact Sheet gibt auf Basis des Deutschen Alterssurveys 2023 zunächst einen Überblick darüber, wie viele Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte Enkelkinder haben, wie viele Enkelkinder sie durchschnittlich haben und wie alt sie bei der Geburt ihres ersten Enkelkindes waren. Zudem wird dargestellt, wie hoch die gemeinsame Lebenszeit von Großeltern und Enkelkindern in etwa ist. Darüber hinaus wird untersucht, wie viele Großeltern Enkelkinder im betreuungsintensiven Alter haben, wie hoch der Anteil der Großeltern ist, die sich an der Betreuung der Enkelkinder beteiligen, und wie viel Zeit Großmütter und Großväter dafür aufwenden. Abschließend wird dargestellt, wie hoch der Anteil der Männer und Frauen in der zweiten Lebenshälfte ist, die bereits Urenkelkinder haben.

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Neues aus dem DZA |
Deutsches Zentrum für Altersfragen (Hrsg.) | Neue Veröffentlichung |

Deutsches Zentrum für Altersfragen (Hrsg.) (2026). Einfach mal reden – Reichweite und Wirkung der Silbernetz-Hotline gegen Einsamkeit.
Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen. https://doi.org/10.60922/nfbv-gz74

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Einsamkeit im Alter stellt eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung dar. Mit dem Evaluationsprojekt ReWiSil untersuchte das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA), inwieweit die bundesweite Silbernetz-Hotline, das Kernangebot von Silbernetz e.V., ältere Menschen mit Einsamkeitsgefühlen erreicht und welche Wirkungen bereits ein erstes Gespräch entfalten kann. Das Projekt wurde im Rahmen der Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

Die Studie basiert auf einem Prä-Post-Design mit 208 Personen, die erstmals die Silbernetz-Hotline nutzten. Die Teilnehmenden wurden kurz nach ihrem ersten Anruf sowie erneut nach etwa drei Monaten befragt. Analysiert wurden verschiedene Merkmale der erreichten Zielgruppe sowie Veränderungen in den Bereichen Einsamkeit, soziale Ressourcen und Erwartungen ans eigene Älterwerden (Altersselbstbilder).

Die Ergebnisse zeigen, dass die Silbernetz-Hotline insbesondere Menschen erreicht, die hinsichtlich ihrer sozialen Einbindung stark belastet sind: Im Mittel verfügen die Erstanrufenden über geringere soziale Unterstützung, sie fühlen sich eher ausgeschlossen von der Gesellschaft und erleben ausgeprägtere emotionale und soziale Einsamkeit als ein Großteil der gleichaltrigen Bevölkerung. Auch die Erwartungen ans Älterwerden fallen bei den Erstanrufenden im Mittel deutlich pessimistischer aus als bei der Mehrheit der gleichaltrigen Bevölkerung.

Weiterhin zeigt sich, dass bereits ein erstes Gespräch mit den Mitarbeitenden der Silbernetz-Hotline mit messbaren – wenn auch kleinen – Verbesserungen einhergeht: Emotionale und soziale Einsamkeit nehmen ab, die wahrgenommene soziale Unterstützung steigt und negative Erwartungen an das eigene Älterwerden werden abgeschwächt. Die Befunde legen nahe, dass niedrigschwellige, anonyme Gesprächsangebote wichtige erste Impulse zur Linderung von Einsamkeit setzen und als Türöffner für weiterführende Unterstützungsangebote wirken können.

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Pressemitteilung |

Evaluation des Deutschen Zentrums für Altersfragen zeigt: Die Silbernetz-Hotline erreicht hoch belastete und oft schwer erreichbare ältere Menschen. Schon kurze Gespräche können Einsamkeit spürbar lindern.

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Neues aus dem DZA |

Am 6. Juni war das DZA wieder bei der Langen Nacht der Wissenschaften Berlin dabei. Erneut waren wir zu Gast in der Humboldt-Universität zu Berlin und der Besucherandrang beachtlich.

 

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Drewitz, M., Kelle, N., Bünning, M. | Neue Veröffentlichung |

Drewitz, M., Kelle, N., Bünning, M. (2026). Non-formale Bildungsaktivitäten und ehrenamtliches Engagement in der Nacherwerbsphase [DZA-Fact Sheet] Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen. doi.org/10.60922/0g6m-yr53

Dieses DZA-Fact Sheet stellt non-formale Bildungsaktivitäten und ehrenamtliches Engagement in der Nacherwerbsphase vor.

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J. Simonson, O. Platt, M. Weinhardt | Neue Veröffentlichung |

J. Simonson, O. Platt, M. Weinhardt (2026). Einstellungen zur Alterssicherung in der zweiten Lebenshälfte: Hohe Zustimmung zu Gleichheit und Äquivalenzprinzip. [DZA Aktuell 02/2026]. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen. https://doi.org/10.60922/f4gt-q477

Dieses DZA Aktuell stellt Ergebnisse der Altersgruppe 43 bis 90 Jahren zur Altersvorsorge vor.

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Pressemitteilung |

Menschen in der zweiten Lebenshälfte befürworten, dass die staatliche Altersvorsorge zu mehr Gleichheit der Einkommen und Lebensbedingungen im Alter beitragen sollte. Sie bewerten ebenfalls das Äquivalenzprinzip der gesetzlichen Rentenversicherung – also der Grundsatz, dass höhere Einkommen und damit höhere Beitragszahlungen zu höheren Renten führen – mehrheitlich als gerecht. Vorsorgepessimistische Einstellungen sind dagegen vergleichsweise wenig verbreitet. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2023 des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA).

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Pressemitteilung |

Die Wohnkostenbelastung ist für Mieter*innen in der Regel höher als für Eigentümer*innen. Aber die Unterschiede variieren auch über den Lebensverlauf und es lassen sich soziale Gruppen identifizieren, die besonders belastet sind, beispielsweise alleinlebende Mieter*innen, Menschen mit Migrationshintergrund und Mieter*innen mit niedrigen Einkommen. Auch wo man lebt, spielt eine Rolle.

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