Kelle, N., Romeu Gordo, L., & Simonson, J. | Neue Veröffentlichung |

Kelle, N., Romeu Gordo, L., & Simonson, J. (2022): Kind – und dann? Wandel partnerschaftlicher Erwerbsverläufe drei Jahre nach dem Übergang in die Elternschaft. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 74, S. 329–351

Der Übergang in die Elternschaft geht oft mit einem Übergang in geschlechtsspezifische Erwerbsarrangements einher, und oft sind sie richtungsgebend für die zukünftigen Erwerbsverläufe und die Alterssicherung der Elternteile. Nadiya Kelle, Laura Romeu Gordo und Julia Simonson vom Deutschen Zentrum für Altersfragen untersuchten mit Daten des Sozioökonomischen Panels, ob sich die Erwerbsverläufe von in den 1980er-Jahren geborenen Elternpaaren im Vergleich zu Paaren aus den 1970er-Jahren angeglichen haben und ob die Arbeitsteilung vor der Geburt eine zunehmende Rolle für die Erwerbskonstellationen danach spielte.

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Pressemitteilung |

Auf Grund der demografischen Alterung der Bevölkerung wird erwartet, dass der Anteil demenziell erkrankter Menschen zunehmen wird. Einen erheblichen Anteil daran, dass es Menschen mit Demenz gut geht und sie so lange wie möglich in ihrer eigenen häuslichen Umgebung bleiben können, tragen unterstützende und pflegende Angehörige, Freund*innen und Nachbar*innen.

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Interview |

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner sind trotz ihres Rentenbezugs erwerbstätig. Was sind die Gründe dafür, welche Entwicklungen zeichnen sich ab, welche flankierenden Maßnahmen werden benötigt? Laura Romeu Gordo war am 5.11. als Expertin zu Gast beim RBB in der Berliner Abendschau und der Sendung Brandenburg Aktuell.

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Interview |

Ältere Menschen, die aus ihrer eigenen Wohnung in eine Seniorenresidenz umgezogen sind, und ihr Lebensrückblick stehen im Mittelpunkt der Hörfunksendung, in der Clemens Tesch-Römer als Experte beteiligt war.

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Kelle, N., & Ehrlich, U. | Neue Veröffentlichung |

Kelle, N., & Ehrlich, U. (2022):  Situation unterstützender und pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz. DZA Aktuell 04/2022

Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Demenz. Viele von ihnen benötigen Hilfe, Unterstützung und Pflege, die in den meisten Fällen von ihren Familienangehörigen oder ihnen nahestehenden Personen häufig zu Hause geleistet wird. Dabei wird die Pflege demenziell erkrankter Personen von Angehörigen häufig als belastend und stressauslösend beschrieben und in Verbindung mit einer schlechteren physischen und psychischen Gesundheit gebracht.

Mit Daten des Deutschen Alterssurvey wurde untersucht, wer in der zweiten Lebenshälfte pflegt, mit welchem Zeitaufwand und welche Auswirkungen auf Wohlbefinden und Belastungsempfinden damit einhergehen. Verglichen wurden Personen, die Menschen mit Demenz pflegen mit Personen, die Menschen ohne Demenz pflegen.

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Romeu Gordo, L., & Simonson, J. | Neue Veröffentlichung |

Romeu Gordo, L., & Simonson, J. (2022): Gender Pay Gap – ein persistentes Problem mit gravierenden Konsequenzen für Geschlechterungleichheit in der Alterssicherung,  ifo Schnelldienst 10/2022,  75. Jahrgang

Gender Pay Gap, Gender Pension Gap und Gender Wealth Gap bezeichnen die zwischen den Geschlechtern bestehenden Einkommenslücken in verschiedenen Lebensphasen. Ein neuer Beitrag von Laura Romeu Gordo und Julia Simonson zeichnet die Zusammenhänge von Einkommensunterschieden während des Arbeitslebens und Einkommensunterschieden im Ruhestand zwischen Frauen und Männern auf.

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Pressemitteilung |

Die finanzielle Gleichstellung von Frauen und Männern ist noch lange nicht erreicht. Die Ungleichheit zeigt sich zunächst am Gender Pay Gap während des Arbeitslebens - mit gravierenden Folgen für die Alterssicherung. Denn die Einkommenslücke setzt sich – bedingt durch den starken Zusammenhang zwischen Erwerbs- und Renteneinkommen – im Rentenalter fort. Zusätzlich verfügen Frauen auch über weniger Vermögen, um die Lebensphase Alter zu gestalten (Gender Wealth Gap). Und zuletzt verdienen auch erwerbstätige Ruheständlerinnen weniger als erwerbstätige Rentner.

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SUF erschienen |

Die neueste Welle der anonymisierten Mikrodaten des Deutschen Alterssurveys steht ab sofort für die wissenschaftliche, nicht-kommerzielle Forschung zur Verfügung. Die Befragung wurde zwischen November 2020 und März 2021 durchgeführt. Mit den Scientific Use Files aller bisherigen Erhebungswellen (20.714 Befragte, 50.256 gültige Interviews) lassen sich individuelle und gesellschaftliche Entwicklungen über einen Zeitraum von mehr als 24 Jahren betrachten.

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Interview |

Im Rahmen der Tagung "Baustelle Alternde Gesellschaft" am 19. September in der Heinrich-Böll-Stiftung diskutierten Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Herausforderungen und Chancen einer alternden Gesellschaft.

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Lozano Alcántara, A., Engstler, H., Romeu Gordo, L., & Vogel, C. | Neue Veröffentlichung |

Lozano Alcántara, A., Engstler, H., Romeu Gordo, L., & Vogel, C. (2022): Der Einfluss von Verwitwung auf die Wohnkostenbelastung im Alter. In: Deutsche Rentenversicherung, Bd. 77 (2022), 2, S. 162-191

Die Studie untersucht, wie sich das Haushaltseinkommen, die Wohnkosten und die Wohnkostenbelastung durch Verwitwung verändern und wer damit von einem erhöhten Risiko, finanziell durch die Wohnkosten überlastet zu sein, betroffen ist. Die Studie basiert auf multivariaten Längsschnittanalysen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

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