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Wahrgenommene Bedrohung durch den Klimawandel in der zweiten Lebenshälfte

Dieses DZA Aktuell liefert einen Beitrag zu Einstellungen zum Klimawandel. Gezeigt wird, wie stark sich Menschen in der zweiten Lebenshälfte von der Klimakrise bedroht fühlen. Neben Differenzierungen nach Alter, Geschlecht, Einkommen und Bildungsstatus, werden Zusammenhänge zu subjektiver Gesundheit und familiäre Generationenfolge (mit/ohne Kinder, mit/ohne Enkelkinder) dargestellt und das Bedrohungsempfinden verglichen mit dem durch die Corona-Pandemie.

Bünning, M., Hagen, C., & Simonson, J. (2024). Wahrgenommene Bedrohung durch den Klimawandel in der zweiten Lebenshälfte [DZA Aktuell 01/2024]. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen.

Kernaussagen:

  • Gut jede vierte Person in der zweiten Lebenshälfte (28 %) nahm 2023 eine hohe Bedrohung durch die Klimakrise wahr.
  • Der Klimawandel wird als deutlich größere Bedrohung wahrgenommen als die Corona-Pandemie.
  • Es gibt keine Altersunterschiede hinsichtlich der wahrgenommenen Bedrohung durch die Klimakrise.
  • Frauen sehen sich durch die Klimakrise stärker bedroht als Männer.
  • Hingegen gab es keine Unterschiede zwischen Einkommens- und Bildungsgruppen.
  • Personen mit guter subjektiver Gesundheit nehmen eine geringere Bedrohung durch die Klimakrise wahr.
  • Menschen, die Kinder, aber keine Enkelkinder haben, nehmen eine stärkere Bedrohung durch die Klimakrise wahr, als diejenigen mit Enkelkindern.


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