Informationen zum Datenschutz nach Artt. 13, 14 DSGVO (Bewerbung)

Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben hat für uns einen hohen Stellenwert. Wir möchten Sie nachfolgend über die Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten bei uns aufklären:

Verantwortlicher

Verantwortlicher für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die im Zuge unseres Bewerbermanagements erfasst werden, ist das

Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA)
Manfred-von-Richthofen-Straße 2
12101 Berlin
dza-berlindzade

Datenschutzbeauftragter

Unser Datenschutzbeauftragter steht Ihnen gerne für Auskünfte oder Anregungen zum Thema Datenschutz zur Verfügung.

datenschutz nord GmbH
Zweigstelle Berlin-Charlottenburg
Kurfürstendamm 212
10719 Berlin
officedatenschutz-nordde

Daten, die wir verarbeiten

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens verarbeiten wir Daten von Ihnen, die wir für die Entscheidung über die Begründung des Beschäftigungsverhältnisses benötigen. Dies sind insbesondere Ihre Kontaktdaten, wie Ihr Name und Ihre Anschrift sowie alle mit der Bewerbung in Verbindung stehenden Daten, wie Lebenslauf, Zeugnisse, Qualifikationen, Antworten auf Fragen etc. Sofern Sie einen Antrag auf Reisekostenerstattung stellen, benötigen wir darüber hinaus auch Ihre Bankverbindungsdaten.

Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ergibt sich aus Art. 88 DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG bzw. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Zweck der Datenverarbeitung

Der Zweck der Datenverarbeitung ist das Bewerberauswahlverfahren.

Quellen der Daten

Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten, die Sie uns im Rahmen des Bewerbungsverfahrens zur Verfügung stellen. Wir können auch Daten erhalten, die Sie in beruflich orientierten sozialen Netzwerken, wie z.B. LinkedIn, öffentlich gemacht haben.

Datenempfänger

Innerhalb des DZA erhalten nur Personen Zugang zu Ihren Daten, die diese zur Erfüllung der ihnen übertragenen Aufgaben benötigen.

Außerhalb des DZA können Empfänger Ihrer Daten darüber hinaus Dienstleister sein, die wir in unserem Bewerbungsprozess weisungsgebunden einsetzen, z.B. in den Bereichen EDV oder im Rahmen des Bewerbermanagements sowie bei der Kommunikation (E-Mail, Videointerviews) mit Ihnen (sog. Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO).

Die Dienstleister verarbeiten die Daten ausschließlich auf unsere Weisung und sind zur Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen verpflichtet worden. Sämtliche Auftragsverarbeiter wurden sorgfältig ausgewählt und erhalten nur in dem Umfang und für den benötigten Zeitraum Zugang zu Ihren Daten, der für die Erbringung der Leistungen erforderlich ist.

Besteht eine Pflicht zur Bereitstellung der Daten?

Die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Bewerbungsprozesses erfolgt grundsätzlich freiwillig und ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Damit wir Ihre Bewerbung jedoch bearbeiten und Ihre Eignung für die angestrebte Position prüfen können, ist die Bereitstellung bestimmter Daten für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens sowie für eine mögliche spätere Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses erforderlich. Diese notwendigen Informationen, wie etwa Ihr Name, Ihre Kontaktdaten sowie Ihre Qualifikationsnachweise, sind bei der Datenerhebung erforderlich. Bei diesen erforderlichen Daten hat eine Nichtbereitstellung zur Folge, dass wir Sie im Auswahlverfahren nicht berücksichtigen können und eine Bearbeitung Ihrer Bewerbung nicht möglich ist. Angaben, die im Bewerbungsverfahren nicht als Pflichtangaben ausgewiesen sind, sind rein optional. Sollten Sie uns diese optionalen Daten nicht zur Verfügung stellen, hat dies keine negativen Auswirkungen auf den Erfolg Ihrer Bewerbung, kann jedoch dazu führen, dass wir Sie weniger individuell informieren oder unsere Dienste nicht im gewohnten Umfang erbringen können.

Dauer der Datenspeicherung

Soweit keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist existiert, werden die Daten gelöscht, sobald eine Speicherung nicht mehr erforderlich, bzw. das berechtigte Interesse an der Speicherung erloschen ist. Sofern keine Einstellung erfolgt, ist dies regelmäßig spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens der Fall.

In Einzelfällen kann es zu einer längeren Speicherung von einzelnen Daten kommen (z.B. Reisekostenabrechnung). Die Dauer der Speicherung richtet sich dann nach den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bspw. aus der Abgabenordnung (sechs Jahre) oder dem Handelsgesetzbuch (zehn Jahre). Entsprechend der Verjährungsfristen ist eine weitergehende Speicherung Ihrer Daten zudem zulässig, sofern die Weiterverarbeitung nach erfolgter Interessenabwägung von uns zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

Sofern es nicht zu einer Einstellung gekommen ist, Ihre Bewerbung aber weiterhin für uns interessant ist, fragen wir Sie, ob wir Ihre Bewerbung in unserem Bewerberpool für künftige Stellenbesetzungen weiter vorhalten dürfen. Diese längere Aufbewahrung erfolgt auf der Grundlage Ihrer jederzeit widerrufbaren Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 2 BDSG.

Sofern Sie einen Arbeitsvertrag unterzeichnen, speichern wir Ihre Daten für die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses. In diesem Fall erhalten Sie weitergehende Informationen über die Verarbeitung Ihrer Daten im Beschäftigungsverhältnis, sobald Sie das Beschäftigungsverhältnis bei uns beginnen.

Ihre Rechte als betroffene Person

Als betroffene Person haben Sie das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO) sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO) oder auf Löschung, sofern einer der in Art. 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Art. 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Art. 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit. Sofern die Verarbeitung von Daten auf Grundlage Ihrer Einwilligung erfolgt, sind Sie nach Art. 7 DSGVO berechtigt, die Einwilligung in die Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit zu widerrufen. Ein Widerruf berührt die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht. Jede betroffene Person hat zudem das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt (Art. 77 DSGVO).

 

Widerspruchsrecht

In Fällen, in denen wir Ihre personenbezogenen Daten auf der Rechtsgrundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO verarbeiten, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einzulegen. Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, es liegen nachweisbar zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung vor, die gegenüber Ihren Interessen, Rechten und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Sie haben zudem das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten für Zwecke der Direktwerbung einzulegen. Das gilt auch für das mit einer Direktwerbung in Verbindung stehende Profiling.