12.05.2016

So wollen wir leben im Alter! Seniorengenossenschaften als organisierte Solidarität.

Prof. Dr. Doris Rosenkranz
Technische Hochschule Nürnberg

Es war 1966, als die Beatles mit ihrem Song „When I´m Sixty-Four“  ganz persönlich fragten, wie das wohl sein werde mit der Sorge im Alter. Fünfzig Jahre später ist damit eine der größten aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen beschrieben. Demographischer Wandel wie gestiegene Wünsche nach einem individuell bestimmten Lebensstil bis ins hohe Alter verlangen neue Konzepte des Mit- und Füreinanders von Seniorinnen und Senioren. Seniorengenossenschaften sind ein solches, auf zunächst rationalen Hilfebeziehungen beruhendes Modell, das etablierte Formen Sozialer Dienste und kommunaler Daseinsvorsorge durch Elemente Bürgerschaftlichen Engagements ergänzt.

Der Vortrag stellt Ergebnisse der ersten umfassenden empirischen Analyse der bestehenden Seniorengenossenschaften in Deutschland vor. An Beispielen der Praxis  werden erfolgreiche Strukturen und Aufgaben-Portfolios beschrieben sowie Motive für die Gründung und den Betrieb dieser aktuellen Form gegenseitiger und verbindlicher Unterstützung erläutert.

Aktuelle Veröffentlichung zum Thema von Doris Rosenkranz (Hrsg. mit Thomas Beyer und Edmund Görtler), Seniorengenossenschaften. Organisierte Solidarität. Beltz Juventa. 2015. 298 Seiten.


Präsentation

Adresse

Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA)
Raum 313
Manfred-von-Richthofen-Straße 2
12101 Berlin
Deutschland

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