16.04.2015

Umzug oder Selbstgestaltung - älter werden in Dörfern und Kleinstädten angesichts des demografischen Wandels

Prof. Dr. Peter Dehne
Hochschule Neubrandenburg

Es ist paradox: Gerade dort, wo der Anteil der älteren Menschen stetig steigt, verschlechtern sich Versorgungslagen, kommunale Handlungsspielräume und die sozialen Hilfepotenziale, in den Dörfern und Kleinstädten der Peripherie. Das Enger-Rücken, der soziale Zusammenhalt ist vielerorts der einzige Kitt, der eine gewisse Lebensqualität bietet und das Älterwerden in vertrauter Umgebung sichern kann. Es gibt gute Beispiele, an denen sich die Konturen einer gegenseitigen Sorge und Verantwortung in der örtlichen Gemeinschaft abzeichnen. Aber reicht das aus? Entwickeln sich dort übertragbare Modelle, die ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben im Alter sichern, und welche Unterstützung braucht es dafür? Oder sollten wir Siedlungsbereiche aufgeben und aktiv einen Umzug in die Klein- und Mittelzentren fordern und fördern?

 


Präsentation

Adresse

Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA
Raum 313
Manfred-von-Richthofen-Straße 2
12161 Berlin
Deutschland

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