07.03.2013

Soziales Engagement in alternden Gesellschaften

Prof. Dr. Marcel Erlinghagen
Universität Duisburg-Essen

Zusammenfassung
Angesichts des demographischen Wandels wird den negativen Folgen der gesellschaftlichen Alterung in jüngerer Vergangenheit zunehmend das positive Leitbild des „produktiven Alterns“ gegenübergestellt. Ältere sind demnach auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben nicht nur als Kostenfaktor zu verstehen, sondern leisten gerade durch unbezahltes soziales Engagement wichtige produktive Beiträge. Der Beitrag zeigt die Chancen aber auch Grenzen des Leitbildes des „produktiven Alterns“ auf und plädiert schließlich für eine Balance zwischen Altersaktivität und -passivität, die sowohl unter ethischen Gesichtspunkten anzustreben als auch aus volkswirtschaftlichen Gründen gerechtfertigt ist.


Abstract
Against the background of the ongoing demographic change the negative impacts of population ageing has recently been more and more confronted with the positive concept of ‘productive ageing’. This concept stresses that an ageing population does not only result in increasing social costs. In fact even after retirement older people contribute to social wealth by productive activities like volunteering or caring for relatives or grandchildren. The paper describes the opportunities as well as the limitations of ‘productive ageing’ concepts and stresses the importance of a balance between activity and passivity. Such a balance should not only be preferred for ethical but also for economic reasons.


Präsentation

Adresse

Deutsches Zentrum für Altersfragen
Raum 313
Manfred-von-Richthofen-Straße 2
12101 Berlin
Deutschland

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