Ayalon, Liat & Tesch-Römer, Clemens (Hrsg.)
Springer, Heidelberg, 2018.
Reihe: International Perspectives on Aging, Bd. 19


"Ältere Arbeitnehmer/inn/en sind nicht leistungsfähig"
"Kredite für Personen im Rentenalter sind zu risikobehaftet"
"Wenn ich alt werde, werde ich krank und einsam"


Solche stereotypen Überzeugungen, Vorstellungen und Erwartungen aufgrund des Alters von Personen finden sich in den verschiedensten Lebensbereichen wie der Arbeitswelt, in der Gesundheitsversorgung oder im öffentlichen Leben, aber auch in der Wahrnehmung, im Verhalten und den kulturellen Werten wieder - oft mit negativen Folgen für Individuen und für die Gesellschaft als Ganzes.

 

Wie entsteht Altersdiskriminierung? Wie äußert sie sich und welche Konsequenzen zieht sie nach sich? Mit welchen Mitteln lässt sie sich erfassen? Wie kann man ihr entgegenwirken, politisch, rechtlich, in der Bildung?

In der vorliegenden Publikation zu Altersdiskriminierung beleuchten Autorinnen und Autoren aus Forschung und Politik aus 35 Ländern das Phänomen. Sie ist das Resultat einer COST[1]  Action und vereint Perspektiven aus Psychologie, Soziologie, Sozialarbeit, Gesundheit, Pflege, Rechtswissenschaft, Politik, Wirtschaft, Demografie, Pharmazie, Verhaltenstherapie, Kommunikationswissenschaften, Genderstudien und Arbeitsmarktforschung.

Das Buch gibt einen differenzierten Einblick über die Ursprünge von Altersdiskriminierung, ihre Manifestationen und Konsequenzen in unterschiedlichen Feldern und stellt Interventionen und Maßnahmen zu ihrer Reduktion vor.

Als Open Access oder Hard Cover erhältlich über https://www.springer.com/de/book/9783319738192.

 

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[1] COST ist ein Rahmenprogramm der Europäischen Union, das die transnationale Kooperation zwischen Wissenschaftler/inn/en, Ingenieur/inn/en und Studierenden fördert.