Es gibt kreisbezogene Strukturmerkmale auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte, die dem DEAS hinzu gespielt werden können. Das FDZ-DZA bietet die Möglichkeit, hierfür die vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung herausgegebenen Regionalkontextdaten des Indikatorensystems INKAR zu verwenden. Eine Übersicht über die verfügbaren Strukturmerkmale findet sich hier.

Darüber hinaus liegen regionale Kontextmerkmale auf der anonym gehaltenen Ebene der Wohnquartiere für alle Befragten der dritten Erhebungswelle des Jahres 2008  und für alle Befragten der zweiten Erhebungswelle (2002) vor, die die Erlaubnis zur Adressspeicherung erteilt haben (Panelbereitschaft). Der Erwerb der quartiersbezogenen Kontextmerkmale von der Firma microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH (Neuss) erfolgte unter strikter Trennung der Adress- und Befragungsdaten. Die Quartiersdaten geben unter anderem Auskunft zum Typus der Wohngegend, zur sozialstrukturellen Zusammensetzung seiner Bewohner, zu vorherrschenden Sozialmilieus sowie zur Kaufkraft und Arbeitslosigkeit im Wohnviertel. 

 

Die Regionalvariablen ermöglichen vielfältige kontextspezifische Analysen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist eine Auswertung der quartiersbezogenen Daten nur an einem besonders geschützten Nutzerarbeitsplatz in den Räumen des DZA möglich. Für eine Analyse der INKAR-Regionaldaten auf Kreisebene können wir Ihnen nach Absprache einige ausgewählte Indikatoren als ergänzenden Datensatz zur Verfügung stellen. Der volle Indikatorensatz steht am geschützten Nutzerarbeitsplatz im DZA zur Verfügung.

Interessierte wenden sich bitte direkt an die Beratung des FDZ-DZA.