Die erste Erhebungswelle des Freiwilligensurveys aus dem Jahr 1999 umfasst  Mikrodaten von insgesamt 14.922 Fällen, die über computergestützte telefonische Interviews (CATI) im Zeitraum von Anfang Mai bis Ende Juli 1999 erhoben wurden. Die Stichprobe wurde als repräsentative Festnetzstichprobe der Wohnbevölkerung im Alter von 14 und mehr Jahren gezogen. Da die Befragten ausschließlich auf Deutsch interviewt wurden, ist der Freiwilligensurvey für die deutschsprachige Wohnbevölkerung Deutschlands repräsentativ.

Die Stichprobe wurde disproportional nach Einwohnerzahl der Bundesländer geschichtet, da für jedes Bundesland eine Stichprobengröße angestrebt wurde, die gesonderte Länderauswertungen ermöglicht. Die Auswahlgrundlage für die Stichprobe 1999 wurde über das  Random-Last-Digit-Verfahren gemäß ADM-Standard generiert.

Die Befragten wurden wie in den anderen Erhebungsjahren zu folgenden Themen um Auskunft gebeten:

  • Mitgliedschaften und Aktivitäten allgemein 
  • Freiwilliges Engagement 
  • Zeitintensivste und gegebenenfalls zweite freiwillige Tätigkeit
  • Kontext des freiwilligen Engagements 
  • Weitere Merkmale freiwilliger Tätigkeiten
  • Spendentätigkeit
  • Hintergrundmerkmale zur Person

 

Weitere Informationen über den Datensatz finden Sie in der Dokumentation des FWS 1999 und auf den Seiten des Forschungsprojekts Deutscher Freiwilligensurvey.

Die Nutzung des Scientific Use Files des FWS 1999 kann unter FWS-Datennutzung beantragt werden.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen muss ein Datennutzungsvertrag abgeschlossen werden, um die faktisch anonymisierten Datensätze nutzen zu können. Die Daten sind ausschließlich für die akademische Forschung und Lehre und nur nach schriftlicher Genehmigung des Datengebers (FDZ-DZA) kostenfrei zugänglich. Den Antrag finden Sie hier: Nutzungsantrag.