Ergänzend zu den Befragungsdaten liegen zusätzliche Daten vor, die auf Anfrage beim Forschungsdatenzentrum teilweise dem Scientific Use File zugespielt oder an einem besonders geschützten Nutzerarbeitsplatz in den Räumen des DZA ausgewertet werden können.

Zum einen sind dies kleinräumige strukturelle Daten zum regionalen Kontext auf Kreisebene (wie etwa die Arbeitslosenquote, das durchschnittliche Haushaltseinkommen , die Altersstruktur oder die Ärztedichte) und auf der Ebene der Wohnquartiere (z.B. zum sozialen Milieu, der Kaufkraft und der Altersstruktur), die jedem Befragten individuell zugeordnet werden. Dies ermöglicht Analysen unter Einbezug des spezifisch regionalen Umfeldes.

Zum zweiten liegen für die Erhebungsjahre 2002 und 2008 für jeden Befragten mit gültigen Angaben zur Tätigkeit in der aktuell oder zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit Informationen darüber vor, wie stark ausgeprägt die physische, psychosoziale und die Gesamtbelastung am Arbeitsplatz für diesen Beruf in Deutschland ist. Für die meisten Befragten wird aufgrund ihrer Berufstätigkeit (ISCO-codiert) ein relativer Belastungswert verknüpft: dieser zeigt auf einer Skala von 1 bis 10 an, in welchem Belastungsdezil der Beruf des Befragten einzuordnen ist (so gehören bspw. Tätigkeiten im Bergbau zu den 10% am stärksten belasteten Berufen in Deutschland, während Bank- und Versicherungsberufe zu den 10% mit den geringsten Belastungen zu zählen sind. Weitere Informationen zu diesen Belastungsdaten finden Sie hier: Dokumentation Arbeitsbelastungen.

Wenn Sie diese zusätzlichen Daten mit dem Scientific Use File verknüpfen wollen, wenden Sie sich bitte an die Beratung des FDZ-DZA.