Für die Erhebungsjahre 2002 und 2008 liegen als zusätzliches Datenangebot berufsbezogene Informationen über Belastungen am Arbeitsplatz vor. Diese Informationen wurden nicht mit den DEAS-Instrumenten erhoben, sondern wurden auf Basis der entsprechenden Indizes von Kroll (2011) über den ISCO-Code der beruflichen Tätigkeit zugespielt. Diese Variablen beziffern die durchschnittliche Belastung am Arbeitsplatz für die spezifische berufliche Tätigkeit; die Ausprägungen von 1 bis 10 bezeichnen die Zugehörigkeit zu einem Belastungsdezil (bspw. bedeutet die 1, dass dieser Beruf zu den 10%  der am  geringsten belasteten Berufe gehört).

Zur Verfügung stehen drei berufsbezogene Indizes: physische, psychosoziale und die gesamte Belastung am Arbeitsplatz. Sie liegen für die meisten Angaben zur beruflichen Tätigkeit ab dem Jahr 2000 vor – das heißt:
für die aktuell oder zuletzt ausgeübte Erwerbstätigkeit des Befragten sowie des Partners
für die zuletzt ausgeübte Erwerbstätigkeit des ehemaligen Partners  zum Zeitpunkt der Trennung oder vor dessen Aufgabe der Erwerbstätigkeit.

Die Arbeitsbelastungsindizes der Berufe können z.B. als einfache Kontrollvariable verwendet werden, die eine Berücksichtigung der ungleich verteilten Belastungen durch die Erwerbstätigkeit ermöglicht. Zudem sind kontrastierende Analysen zu den im DEAS direkt erfassten Angaben der Befragten zu den von ihnen empfundenen Arbeitsbelastungen möglich.

Wenn Sie an den Arbeitsbelastungsindizes interessiert sind, finden Sie weitere Informationen in der Dokumentation Arbeitsbelastungen. Falls Sie die Indizes für Ihre Forschung verwenden wollen, wenden Sie sich bitte direkt an die Beratung des FDZ-DZA.