Das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) ist ein Forschungsinstitut, dessen Ziel es ist, die Lebenslagen, Lebenssituationen und Lebensstile älter werdender Menschen im gesellschafts- und sozialpolitischen Kontext zu untersuchen. Zweck des Instituts ist es laut Satzung, Erkenntnisse über die Lebenslage alternder und alter Menschen zu erweitern, zu sammeln, auszuwerten, aufzubereiten und zu verbreiten, damit dieses Wissen mit Blick auf die mit dem Altern der Bevölkerung einhergehenden gesellschaftlichen und sozialpolitischen Herausforderungen im Sinne einer wissenschaftlich unabhängigen Politikberatung nutzbar gemacht werden kann.

Das DZA ist in drei Arbeitsbereiche gegliedert:


Mit den Methoden sozial- und verhaltenswissenschaftlicher Alternsforschung werden die Lebenslagen älter werdender und alter Menschen erforscht. Forschungsprojekte werden zu den Themenbereichen Erwerbsarbeit und Ruhestand, Wirtschaftskraft, wirtschaftliches Verhalten und materielle Lagen, Gesundheit und Pflege, Familie, Partnerschaft und soziale Beziehungen sowie gesellschaftliche Partizipation durchgeführt. Basierend auf dieser Forschung und mit Blick auf gesellschaftlich relevante Altersfragen betreibt das DZA wissenschaftlich unabhängige Politikberatung. Das DZA bietet der Öffentlichkeit Informationsdienste an. Das Forschungsdatenzentrum (FDZ-DZA) stellt für Zwecke wissenschaftlicher Forschung die Daten des Deutschen Alterssurveys (DEAS) und des Deutschen Freiwilligensurveys (FWS) zur Verfügung und berät Interessenten und Nutzer. Das Statistikinformationssystem GeroStat enthält sozialgerontologisch relevante Daten aus amtlicher Statistik und empirischer Sozialforschung.

Zu den Serviceleistungen, die das DZA der Öffentlichkeit bietet, gehört darüberhinaus die sozialgerontologische Fachbibliothek, deren Bestände über den Bibliotheks-OPAC recherchierbar sind.

Das DZA gehört zur Arbeitsgemeinschaft der Ressortforschungseinrichtungen.

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