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Lebensläufe und Alterssicherung im Wandel ( LAW )

Projektlaufzeit:

01.04.2009 - 30.11.2012

Projektförderung:

VolkswagenStiftung

Zusammenfassung:

Das Berliner Forschungsnetzwerk aus DZA, SOEP und DRV-Bund führt bis 2012 ein gemeinsames Forschungsprojekt zur zukünftigen Alterssicherung der Babyboomer-Generation durch. Dieses Projekt wird von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Forschungsinitiative "Individuelle und gesellschaftliche Perspektiven des Alterns" (Link zu PDF mit Beschreibung) gefördert.

Die Biografien der Babyboomer (geboren zwischen 1956 und 1965) sind durch zunehmende Pluralisierung und Inhomogenität gekennzeichnet und stellen die Alterssicherung vor neue Herausforderungen. Geburtskohorten, deren Mitglieder sich derzeit im mittleren Erwachsenenalter befinden, unterscheiden sich durch die Vielgestaltigkeit ihrer Familien-, Bildungs- und Erwerbsbiografien von jenen der heutigen Ruheständler. Dies kann unter den gegebenen Umständen gravierende Folgen für ihre Absicherung im Alter haben.

Um nach Lösungen für dieses wichtige gesellschaftliche Problem zu suchen, werden in diesem Projekt drei empirische Fragen schwerpunktmäßig bearbeitet.

  • In welchem Ausmaß sind die Lebensläufe der heute im mittleren Alter stehenden Geburtskohorten durch zunehmende Pluralisierung und Inhomogenität gekennzeichnet?
  • Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen der Lebensläufe auf die Lebenssituationen künftiger Generationen alter Menschen, und zwar insbesondere auf die materielle Absicherung durch gesetzliche, betriebliche und private Formen der Alterssicherung?
  • Wie soll die Alterssicherung weiterentwickelt werden, um auch nicht-traditionale Formen von Lebensläufen in Zukunft hinreichend abzusichern?


Um diese Fragen zu beantworten, werden die von den drei kooperierenden Institutionen DZA, SOEP und DRV-Bund bereitgestellten Längsschnitt-Datensätze (Versicherungskontenstichprobe, Sozio-oekonomisches Panel, Deutscher Alterssurvey) kombiniert und interdisziplinär ausgewertet. Hierzu werden die Datensätze nicht nur parallel ausgewertet, sondern statistisch gematcht. Dieses innovative Verfahren erbringt eine bisher für Deutschland einmalige Datenbasis. Durch das Zusammenführen von ganz unterschiedlichen Datenquellen (Register- und Surveydaten) kann das Aussagespektrum zur Veränderung von Lebensläufen und zu Fragen der Weiterentwicklung der Altersvorsorge entscheidend erweitert werden.

Zum Team der beteiligten Wissenschaftler gehören (in alphabetischer Reihenfolge):

DZA:

 

SOEP:

  • PD Dr. Joachim R. Frick
  • Dr. Markus M. Grabka
  • Dr. Anika Rasner
  • Prof. Dr. Gert G. Wagner
  • Christian Westermeier

 

DRV-Bund:

  • Dr. Jürgen Ehler
  • Tatjana Mika
  • Dr. Michael Stegmann
  • Dr. Reinhold Thiede
  • Ortrun Tippelmann


Kontakt:

PD Dr. Andreas Motel-Klingebiel

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