Forschung
Das DZA beteiligt sich in seinen Forschungsaktivitäten an der wissenschaftlichen Produktion von Erkenntnissen zu Fragen des Alters und Alterns und stellt Gesellschaft und Politik sowie dem akademischen Diskurs aktuelle und innovative Informationen zur Verfügung. Um Altersfragen in gesellschaftlicher und individueller Perspektive angemessen zu untersuchen, ist es notwendig, den sozialen und kulturellen Wandel, individuelle Entwicklungsprozesse sowie gesellschaftliche Verteilungen und die Strukturen sozialer Ungleichheit aufeinander zu beziehen.
Mit den Mitteln sozial- und verhaltenswissenschaftlicher Alternsforschung werden für fünf thematische Bereiche gesellschaftlicher und individueller Alternsprozesse kontinuierliche Beiträge zum alternswissenschaftlichen Diskurs, zur Sozialberichterstattung und zur Politikberatung geleistet.
Diese Bereiche umfassen die Themen (a) Erwerbsarbeit und Ruhestand, (b) Wirtschaftskraft, wirtschaftliches Verhalten und materielle Lagen, (c) Gesundheit und Pflege, (d) Familie, Partnerschaft und soziale Beziehungen sowie (e) gesellschaftliche Partizipation. Aktuell werden am DZA die folgenden empirischen Forschungsprojekte durchgeführt:
Deutscher Alterssurvey (DEAS): Die zweite Lebenshälfte
Deutscher Freiwilligensurvey (FWS)
Projektverbund AMA: Autonomie trotz Multimorbidität im Alter
